Projekt PePPP, Foto: Universitätsmedizin Greifswald

PePPP – Proteinfehlfaltung, ER-Stress und Proteindegradation – Entwicklung einer systematischen Pipeline für individualisierte Therapien bei erblichen Leber- und Pankreaserkrankungen

Das Projekt PePPP beschäftigt sich mit der Erforschung von und der Entwicklung neuer Therapien für Erkrankungen der Leber- und Bauchspeicheldrüse, die durch Proteinfehlfaltung und dadurch hervorgerufenen ER-Stress entstanden sind. Dabei vereint es in einzigartiger Weise die Expertise führender Forschergruppen aus Mecklenburg-Vorpommern (Universitätsmedizin Greifswald, Universitätsmedizin Rostock, Universität Greifswald, Universität Rostock, Leibniz-Institut für Katalyse e.V.).

Die beteiligten klinischen Wissenschaftler aus Greifswald und Rostock werden nicht nur die zu Grunde liegenden Mechanismen von erblichen Leber- und Pankreaserkrankungen näher untersuchen, sondern parallel mit Partnern aus der Grundlagenforschung auch neue therapeutische Wirkstoffe entwickeln und testen, die helfen sollen, der Entstehung von ER-Stress vorzubeugen oder den gestörten Abbau falscher Eiweiße in der Zelle zu unterstützen oder wieder in Gang zu setzen.

Neben der Grundlagenforschung bildet die Förderung von Nachwuchswissenschaftlern einen wichtigen Schwerpunkt des Projekts PePPP: Im Rahmen der Projektlaufzeit werden insgesamt zwei Nachwuchsgruppenleitende, vier Postdoktoranden, zehn Doktoranden sowie 16 Masterstudierende bzw. medizinische Doktoranden gefördert, um höhere Qualifizierungsstufen in ihrer wissenschaftlichen Karriere erreichen zu können.

Ort
Universitätsmedizin Greifswald
Ferdinand-Sauerbruch-Straße
17475 Greifswald
Gesamtinvestition
4.812.177 Euro
Förderung
4.812.177 Euro
Gefördert durch
Logo Europäischer Fonds