Betreuung und Entwicklung von Lebensräumen – Natura 2000-Station
In diesem Förderprojekt wurde die Stiftung Umwelt und Naturschutz M-V damit beauftragt, eine Bestandsaufnahme der Kleingewässer in sieben Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung (GGB oder FFH-Gebiete) in Westmecklenburg durchzuführen. Hieraus konnten Maßnahmen zum Erhalt und zur Verbesserung der Lebensräume von Rotbauchunke und Kammmolch sowie des FFH-Lebensraumtyps „natürlich eutrophe Seen und Teiche“ (EU-Code 3150) abgeleitet und eine Priorisierung durchgeführt werden.
Ein wesentlicher Bestandteil der Aufgabe war es, die Eigentümer und die Bewirtschafter der Flächen davon zu überzeugen, Fördermittel für Kleingewässersanierungen zu beantragen und diese bei der Umsetzung der Vorhaben zu unterstützen.
Im Verlauf der Kleingewässersanierungen wurden überwiegend zwei Arten von Maßnahmen durchgeführt. Es wurden Gehölzschnittmaßnahmen beziehungsweise Gehölzentnahmen im Uferbereich durchgeführt, um die Beschattung der Gewässer und den Nährstoffeintrag sowie die Verdunstungsrate zu verringern. Außerdem wurden nährstoffreiche Teichsedimente aus den Gewässern entnommen. Dies und die Anpassung von vorhandenen Abläufen führte ebenfalls zu einer Erhöhung bzw. Stabilisierung der Wasserstände in den Gewässern. Damit wird auch einer möglichen Austrocknung entgegengewirkt.
Insgesamt wurde im Projektzeitraum die Sanierung von 52 Kleingewässern durch verschiedene Antragsteller mit Hilfe der Stiftung Umwelt und Naturschutz M-V realisiert.
