Bücherboxen als „Mini-Bibliothek“

Bücherboxen als „Mini-Bibliothek“, jederzeit geöffnet

„Lesestoff aus der Telefonzelle“, „Telefonzellen werden zu Bücherschränken“ oder „Handwerker verwandeln einstige Telefonzellen in Anlaufstellen für lesehungrige Mitbürger“ – so lauteten die Titelzeilen der Berichte in der Tagespresse nach der feierlichen Übergabe der neuen „Mini-Bibliotheken“ in Kummer und am Ludwigsluster Alexandrinenplatz. „Bring ein Buch – nimm ein Buch“, nach dieser Devise stehen an fünf Standorten in Ludwigslust und im Ortsteil Kummer ehemalige Telefonzellen Tag und Nacht als öffentliche Bibliotheken zur Verfügung. Maler, Tischler und Elektriker verwandelten alte Telefonzellen zu Anlaufstellen für Lesehungrige. Ferienkinder des Zebef e.V. übernahmen die Gestaltung der Rückwand am Alexandrinenplatz und Gabriele Paul von der gleichnamigen Buchhandlung spendete 100 Bücher für die Bücherboxen. Bücher aus der städtischen Bibliothek und Geschenke von Einwohnern vervollständigen das Angebot.

Die Betreuung der „Mini-Bibliotheken“ hat die Ludwigsluster Stadtbibliothek übernommen. Für jede Bücherbox gibt es Paten. Privatpersonen und Bildungseinrichtungen geben auf die Bücherboxen Acht. So passen z.B. in Kummer die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse auf „ihre“ Bücherbox auf.

Das Vorhaben wurde mit 24.967,47 Euro aus dem Budget der Lokalen Aktionsgruppe Südwestmecklenburg unterstützt. Die Gesamtinvestition beträgt 29.373,50 Euro Vorhabenträger ist die Stadt Ludwigslust.

Ort
Stadt Ludwigslust
Schloßstr. 38
19288 Ludwigslust
Gesamtinvestition
29.373,50 Euro
Förderung
24.967,47 Euro
Gefördert durch
Logo Europäischer Fonds