Besucher in der Ausstellung

Neugestaltung GRENZHUS

Viele Jahre hat es gedauert, bis das Gestaltungskonzept für das Grenzhus stand und die verschiedenen Fördermittelgeber beisammen waren, dann hat sich glücklicherweise alles gefügt“, erzählt Dr. Andreas Wagner, Leiter des Informationszentrums zur innerdeutschen Geschichte. So dass das Haus, das wesentlich mehr umfasst als ein Haus, von innen und außen in mehreren Schritten erneuert werden konnte. Nun sind die Ausstellungsräume barrierefrei zugänglich umgestaltet, die Ausstellung selber dem neuesten Forschungsstand zeitgemäß aufbereitet und mithilfe moderner Medien und interaktiver Stationen gerade auch für jüngere Menschen (und Touristen) mit Hilfe von LEADER-Mitteln ansprechend aufbereitet. Multifunktionale Räume im Dachgeschoss runden das Angebot der Themenräume ab und sollen Anreize für Bildungsarbeit schaffen. Denn ältere Menschen kommen hierher, um sich zu erinnern, jüngere aber, um vielleicht zum ersten Mal im Leben von deutsch-deutscher Geschichte zu erfahren. Bereits 2012 wurde in einem ersten Schritt auch der Grenzparcours ansprechend aufbereitet: Eingebettet in die Landschaft stehen auf dem ehemaligen Grenzstreifen Tafeln, auf denen Fluchtgeschichten erzählt werden.

Ort
GRENZHUS Schlagsdorf
Neubauernweg 1
19217 Schlagsdorf
Gesamtinvestition
1.026.087,68 Euro
Förderung
356.284,80 Euro
Gefördert durch
Logo Europäischer Fonds