BIOMEDICUM, Südfassade

Universitätsmedizin Rostock, Neubau Biomedicum

Auf dem Campus Schillingallee entstand das 44 Meter lange, 31 Meter breite und 20 Meter hohe Forschungs- und Lehrgebäude BIOMEDICUM. Dessen 3.100 Quadratmeter umfassende Nutzfläche werden in fast 24.000 Kubikmeter umbautem Raum von der Medizinischen Fakultät der Universitätsmedizin Rostock genutzt. In den Großraum- und Speziallaboren, Multifunktionsräumen sowie Auswertezonen werden die Studierenden der Medizinischen Fakultät ausgebildet. Eine Besonderheit im BIOMEDICUM ist die Simulationsarena, in der beispielsweise Unfallszenarien so realistisch wie möglich wiedergegeben werden und an denen die Studierenden ihr Wissen anwenden. Somit wird die Wettbewerbsfähigkeit der Universitätsmedizin deutschlandweit gestärkt.
Das Land Mecklenburg-Vorpommern investiert mit Unterstützung der Europäischen Union aus dem Programm EFRE in den Neubau 22 Millionen Euro. Damit wird das EFRE-Ziel „Förderung der Forschungs- und Innovationskompetenzen an Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen“ verfolgt.
Die Wahl des Materials für die Fassade gibt Rückschlüsse auf die in Norddeutschland vorherrschende Backsteinarchitektur sowie das Bestreben, einen langlebigen und nachhaltigen Baustoff zu verwenden. Der helle Beige-Ton der Klinker nimmt Bezüge des umgebenden städtebaulichen und architektonischen Kontextes auf, vor allem der bereits vorhandenen Gebäude der Universitätsmedizin Rostock, so entlang der Schillingallee, das Zentrum für Innere Medizin sowie die Wohnbebauung im Hansaviertel.

Ort
Universitätsmedizin Rostock
Schillingallee 70D
18057 Rostock
Gesamtinvestition
22,04 Millionen Euro
Förderung
14,66 Millionen Euro
Gefördert durch
Logo Europäischer Fonds